E-Mobilitätstag bei pakt2020-Partner Ölz

Unser Paktpartner Ölz bot seinen MitarbeiterInnen einen Tag lang geballte Informationen zum Thema E-Mobilität.

Unser Paktpartner Ölz lud im Sommer 2017 alle Vorarlberger MitarbeiterInnen zum Ölz E-Mobilitätstag ein. In Kooperation mit der VKW wurde ein ereignisreicher Tag für die MitarbeiterInnen rund um das Thema Elektro-Mobilität gestaltet. Höhepunkt war für viele sicher die Testfahrt mit einem brandneuen 400 PS starken Tesla. Aber nicht nur die Autofans unter den Ölz-MitarbeiterInnen waren begeistert, es gab auch E-Bikes und Segways ausgiebig zum Testen. Gemeinsam wurden ca. 270 Testkilometer mit fünf verschiedenen Elektro-Automodellen absolviert.

Zu Beginn der Veranstaltung gaben zahlreiche Impulsvorträge wichtige Fakten und Tipps über Elektromobilität weiter. Viele MitarbeiterInnen nutzten diesen Tag, um sich über das Thema E-Mobilität auch für ihr privates Umfeld zu informieren bevor sie sich hinter das Lenkrad oder auf den Sattel für eine Probefahrt schwangen.

Schon die Einladung zum Thementag wurde dazu genutzt, allen MitarbeiterInnen das Thema E-Mobilität näher zu bringen. In einem Folder wurden Fakten über die unterschiedlichen Bauweisen von E-Fahrzeugen sowie mögliche Förderungen zusammengestellt.

E-Mobilität wird gelebt – Mitarbeiter-Zuschuss

Bereits heute sind bei Ölz die Pool-Autos in Vorarlberg E-Autos und ein Ausbau der Umstellung ist geplant. Im Zuge der Initiative E-Mobilität bietet Ölz als eines der ersten Großunternehmen in Vorarlberg seinen MitarbeiterInnen einen Zuschuss beim Kauf eines E-Bikes von Euro 150.- an.

Backen mit Verantwortung

Seit über 75 Jahren stellt Ölz der Meisterbäcker qualitativ hochwertige Backwaren her. Das Sortiment umfasst aktuell 100 Artikel und 30 saisonale Produkte. Im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie stehen langfristige, nachhaltige und werteorientierte Ziele. „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Faktor unserer gesellschaftlichen Entwicklung, welcher wir uns aktiv stellen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Kontakt mit sozialen Partnern zu pflegen und mit den Ressourcen bewusst umzugehen“, erklärt Bernhard Ölz, Geschäftsführer von Ölz.

Bei Ölz der Meisterbäcker wird bereits heute schon der Energiebedarf zu rund 25 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt. Der spezifische Energieverbrauch pro Tonne erzeugter Backware konnte innerhalb von zehn Jahren – zwischen 2005 und 2015 – um ein Drittel gesenkt werden.

Durch die Beteiligung am klimaaktiv pakt2020 kann der Ölz Meisterbäcker weitere gezielte Ansätze für einen nachhaltigen Energieverbrauch ableiten. So setzt das österreichische Familienunternehmen nicht nur Schwerpunkte beim Energiesparen, sondern legt bei der Auswahl seiner Zutaten und Rohstoffe Wert auf regionale Produkte und unterstützt auch in zahlreichen CSR-Projekten und Kooperationen heimische Organisationen wie z.B. die SOMA Märkte, Caritas oder Kinderkrebshilfe.

Factbox Ölz Meisterbäcker:

  • Ölz Meisterbäcker ist ein österreichisches Familienunternehmen, Sitz in Dornbirn/Vorarlberg
  • Ölz Meisterbäcker ist die Nr. 1 im Bereich Backwaren in Österreich
  • Umsatz 2016: 202,8 Mio. Euro
  • Exportanteil: 48,7 %
  • Mitarbeiter: 934 
  • Klimaschutzpreis klimaaktiv 2011, 2015 & 2016
  • Teilnehmer des Energie-Effizienz Netzwerk Österreichs
  • RSPO Mitglied
  • Vorarlberger Integrationspreis 2017

Zwölf Unternehmen – ein gemeinsames Ziel

Ölz der Meisterbäcker ist seit Juni 2017 Partner des Klimapakts des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für Großbetriebe. Als klimaaktiv pakt2020-Partner haben sich die Bank Austria, BUWOG Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz der Meisterbäcker, REWE International AG und Vöslauer Mineralwasser AG zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 96.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von 42.600 Autos. In Summe haben sich die Paktpartner vorgenommen, über die gesamte Laufzeit um 1,39 Millionen Tonnen weniger CO2 zu emittieren.

Alle Teilnehmer haben auch ihre individuellen Zielwerte festgelegt. Sie müssen dabei mindestens die für Österreich geltenden Ziele bis 2020 erreichen. Das heißt: Reduktion der Treibhausgase um 16 Prozent, Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent, den Einsatz von 34 Prozent erneuerbaren Energieträgern und von zehn Prozent im Transport- und Mobilitätsbereich. Zur Sicherstellung der Erreichung der Energie- und Klimaziele werden die Fortschritte aller Paktpartner jedes Jahr durch die Österreichische Energieagentur und das Umweltbundesamt geprüft.

Bei der Maßnahmenumsetzung werden die Unternehmen von den ExpertInnen von klimaaktiv, den betrieblichen Energieberatungen der Länder und der Kommunalkredit Public Consulting GmbH beraten sowie mit Workshops und Fachunterlagen maßgeblich unterstützt.

Quelle www.klimaaktiv.at